habito

gesund bauen – anders wohnen – besser leben

4. Dezember 2017
von thobit
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Selbstversorgung aus 400 Quadratmeter kleinem Stadtgarten funktioniert

Als Jules Dervaes mit seinem Projekt begann, glaubte er selbst kaum daran, dass es funktionieren würde: Aus knapp 400 qm Bodenfläche mitten in der Stadt eine 5-köpfige Familie zu ernähren, das klang eher wie eine Utopie als wie ein realistischer Plan! Doch nach einiger Zeit erwirtschaftete er sogar Überschüsse und verdiente damit zusätzlich 20.000 Dollar pro Jahr. Die Stadtfarm bringt pro Jahr 2.700 kg Nahrung hervor. Neben 400 verschiedenen Sorten von Gemüse und Obst »ernten« die Dervaes’ auch  Tausende Eier pro Jahr, denn sie halten in ihrem Öko-Paradies auch Hühner und Enten. Das Federvieh sorgt außerdem dafür, dass sich das Aufkommen gefräßiger Insekten in Grenzen hält, und macht so die Verwendung von Pestiziden überflüssig. Auch Ziegen, Bienen und natürlich jede Menge Kompostwürmer gehören zum Nutztierzoo der Familie. Weiterlesen…
Quelle: nur-positive-nachrichten.de via trendsderzukunft.de

21. November 2017
von thobit
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Alte Gebäude altersgerecht umnutzen

Eine Publikation der Age-Stiftung

Wohnungen für ältere Menschen findet man in historischen Altstadt- und Bauernhäusern, in Gasthöfen, Klosteranlagen und an anderen interessanten Orten. Damit Umnutzungen gelingen, müssen bereits früh im Projekt komplexe Abklärungen und Analysen gemacht werden. Diesem Aufwand stehen die Vorteile vieler Altbauten gegenüber: Die Lage ist zentral, die Versorgungswege sind kurz und es gibt Möglichkeiten für spontane Begegnungen.
Im Age-Dossier sind die Erfahrungen und das Know-how aus geförderten Umnutzungsprojekten zusammengefasst. Zudem kommen Experten aus dem Denkmalschutz, dem Brandschutz und der hindernisfreien bzw. altersgerechten Bauweise zu Wort. Age-StiftungAls praktische Arbeitsgrundlage dienen die Planungshinweise «Umnutzung in Alterswohnungen» von Felix Bohn, die dem Heft separat beigelegt sind.
Das Age-Dossier kann kostenlos bestellt oder online als PDF bezogen werden. Weitere Informationen zum Thema und zu entsprechenden Projekten sind auf der Themenseite «Gebäude umnutzen» abrufbar.

Zum Download: Publikationen-Shop der Age-Stiftung

15. November 2017
von thobit
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Balkon im Sommer, Wohnraum im Winter

flissade

Wohnraum oder Balkon? Der Übergang ist hier fließend. (Bild: flissade GmbH)

Balkone kleben wie Kühlrippen an Häuserblöcken und leiten behagliche Wärme nach draußen. Zudem ist dieser Teil des Wohnraums bei Kälte kaum nutzbar. Im Sommer dagegen möchte kaum jemand auf seinen Balkon verzichten.

Ehemalige Studierende der Technischen Universität München (TUM) haben eine bewegliche Primärhülle entwickelt, also eine Fassade, die man nach Belieben verschieben kann. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Fensterfront, die man im Winter an die Außenseite des Balkons schieben kann. Man vergrößert seinen Wohnraum, merzt die „Kühlrippen-Wirkung“ aus und nutzt die Sonnenstrahlung, die den Raum erwärmt und somit weitere Energie einspart. Während der Heizperiode werden die solaren Zugewinne um bis zu 300 Prozent gesteigert. Locken dagegen warme Temperaturen ins Freie, kann man die Fensterfront mit wenigen Handgriffen verschieben und den Balkon wieder Balkon sein lassen.

Vom Prinzip her ähnelt das Konzept einer Schiebetür, die man allerdings nicht nur zur Seite, sondern auch um die Kurve bewegen kann. Dies wird über eine U-förmige Schiene realisiert. Der Bewegungsradius der Elemente ist minimal – Tisch, Couch und Co. können an ihrem Platz bleiben, wenn die Türen verschoben werden. Wie gut die Idee ist, zeigt sich auch in den Preisen, die die beiden flissade-Gründer erhalten haben: Den Innovationspreis Bayern 2016, den Münchner Gründerpreis 2017 sowie den Bayerischen Gründerpreis 2017.

Mehr lesen Sie in der Pressemitteilung der Technischen Universität München (TUM)

29. Juli 2017
von thobit
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Das SolPad Mobile liefert mobile Solarenergie mit Speicher für Camper und Mieter

Mobile Solaranlagen lassen bezüglich ihrer Leistung und der zugehörigen Features häufig zu wünschen übrig, SolPad Mobile soll nun diese Lücken füllen. Die Module besitzen eine Speichereinheit und ein digitales Management-System, außerdem sollen sie eklatant leistungsfähiger sein als bisherige Produkte.

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Mobile Solarenergie liegt voll im Trend! / Foto: SolPad

Ein Modul inklusive Speicher wiegt etwas mehr als 11 kg

Die produzierende Firma schreibt sich auf die Fahnen, Solarenergie »demokratisieren« zu wollen, sodass wirklich alle etwas davon haben. Ihr SolPad-Mobile-System lässt sich in industrialisierten Regionen hauptsächlich als Beitrag zum Umweltschutz verstehen, in weniger entwickelten Ländern dient es auch dazu, von teuren fossilen Brennstoffen loszukommen. Zudem können sich Camper, Tiny-Haus-Besitzer und digitale Nomaden im »Arbeitsvan« netzunabhängig mit Strom versorgen, und zwar rund um die Uhr. 25 Pfund soll so eine Anlage wiegen, das sind etwas mehr als 11 kg. Jeder Mieter kann sich dieses Gerät einfach auf den Balkon stellen, vorausgesetzt, die Sonne ist ihm hold.

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So sehen die mobilen Geräte von hinten aus. / Foto: SolPad

Ein flexibler »Stromtank« für unterwegs – für Netzstrom und Solar

Eine Einheit kostet aktuell 1.795 Dollar, der Preis kann auch in Raten zu je 150 Dollar gezahlt werden. Damit liegen die Anschaffungs- und Installationskosten nach Aussage der Firma höchstens bei der Hälfte des marktüblichen Preises. Das System kann sowohl Solar- als auch Netzenergie speichern, ist also ein flexibler »Stromtank« für unterwegs. Dazu sind die einzelnen Panels mit Niedrigvoltbatterien ausgestattet, die eine hohe Sicherheit mit größtmöglicher Effizienz verknüpfen. Die Steuerung erfolgt über die App SolControl, die statische Daten anzeigt und sogar bei der Stromversorgung selbst mitdenkt: Die Software merkt sich das Nutzungsverhalten seines Besitzers und priorisiert die wichtigsten Geräte mit seiner sauberen Solarenergie. Mit dieser Erfindung werden noch mehr Menschen Zugang zu moderner, umweltfreundlicher Energieversorgung erhalten; zum Beispiel Personen ohne Eingenheim oder großem Grundstück, die keinen Platz haben für riesige Anlagen, oder Personen, die häufig unterwegs sind.

Quelle: inhabitat.com

20. Juni 2017
von thobit
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Besser leben unter Freunden – für starke Nachbarschaft

Der Dalai Lama hat es einmal treffend formuliert: “Wir sind schon bis zum Mond und wieder zurück gereist, haben aber Probleme, den neuen Nachbarn von gegenüber anzusprechen.” Über Facebook sind wir mit hunderten Menschen “befreundet”, kennen aber vor allem in der Stadt kaum noch unseren unmittelbaren Nachbarn. Dabei lohnt es sich, gerade diese starke Gemeinschaft vor Ort wieder aufleben zu lassen und zu pflegen.

Möchtest du wie viele andere Menschen deine Nachbarschaft näher kennenlernen? Vielleicht wünschst du dir auch, dass man in deiner Umgebung aufeinander Acht gibt, sich unterstützt oder sich gegenseitig Dinge leiht?

Gute Kontakte zwischen den Nachbarn stärken das Gemeinschaftsgefühl, den Zusammenhalt und vereinfachen unser Leben. Darüber hinaus helfen sie, Ressourcen sinnvoller zu nutzen. Statt sich zum Beispiel eine neue Bohrmaschine zu kaufen, die dann die meiste Zeit im Keller liegt, kannst du sie auch vom Nachbarn leihen und ihm bei anderer Gelegenheit mit einem Ei oder einem anderen Nachbarschaftsdienst aushelfen.

Doch wie funktioniert der erste Schritt zur starken Nachbarschaft?

Den ersten Kontakt herstellen

Der erste Schritt fällt oft schwer. Dabei gibt es im Alltag viele Möglichkeiten, dem Nachbarn eine Freude zu bereiten. In praktisch jedem Kulturkreis gilt das ungeschriebene Gesetz der Reziprozität: Erst geben, dann nehmen. Wann immer du jemandem hilfst, fühlt sie oder er sich verpflichtet, dir auch zu helfen. Verschenkst du etwas, wird ein Geschenk zurück kommen. Gibst du ein Lächeln, kommt ein Lächeln zurück.

Ist zu viel Kuchen von der Geburtstagsfeier übrig? Warum nicht ein paar Stücke davon anbieten? Bei nächster Gelegenheit nach Salz oder Eiern zu fragen, fällt dann umso leichter. Nach und nach entwickelt sich ein wechselseitiges Geben und Nehmen sowie ein positives Gefühl des gegenseitigen Gebrauchtwerdens, und die Themen für Gespräche finden sich automatisch. Mit wachsendem Vertrauen ist man unbefangener, den Nachbarn zu bitten, während einer Reise die Blumen in der eigenen Wohnung zu gießen.

Mit Vertrauen zu den Mitmenschen und etwas gegenseitiger Hilfe im Alltag lässt sich das Leben besser meistern. Der Grundstein für wertvolle Nachbarschaft ist gelegt!

Den Kontakt vertiefen

Wenn die Hemmschwelle erst einmal überwunden ist, gibt es viele Möglichkeiten, seine Nachbarn weiter kennenzulernen. Gemeinsame Aktivitäten verbinden. Ein Aushang im Flur mit einer Einladung zum Grillen im Sommer bietet eine weitere Gelegenheit, sich in schöner Atmosphäre näher kennenzulernen. Warum nicht ein Straßenfest vor der Haustür organisieren, einen Gemeinschaftsgarten anlegen oder eine Tauschbox aufstellen? Dies sind nur einige Möglichkeiten von vielen.

Doch nicht nur schöne Erlebnisse, auch Schwierigkeiten schweißen die Hausgemeinschaft zusammen. Die Vermieter kündigen eine Modernisierung inklusive Mieterhöhung an? Eine gute Gelegenheit, sich zusammenzuschließen, Bedenken auszutauschen und gemeinsame Lösungen abzuwägen.

Hilfsmittel für bessere Nachbarn

Wer sich dennoch nicht traut, seine Nachbarn persönlich anzusprechen, findet vielleicht ein schwarzes Brett im Hausflur, das die Kontaktaufnahme erleichtert. Eine andere Variante, das Interesse an einem Austausch zu zeigen, unterstützt das Projekt pumpipumpe.ch. Gegen eine Aufwandsentschädigung erhältst du kleine Aufkleber mit Bildern von Küchen- oder Haushaltsutensilien, die du auf dem Briefkasten anbringen kannst. Sie zeigen deinen Nachbarn, was sie bei dir alles ausleihen können.

Kostenfreie Nachbarschafts-Plattformen wie wirnachbarn.com oder nebenan.de ermöglichen einem größeren Kreis von Nachbarn, in Kontakt zu kommen und unterstützen bei der Suche nach Hilfe und Austausch. Jedoch haben Online-Plattformen auch ihre Nachteile. Menschen ohne Zugang zur digitalen Welt, insbesondere die ältesten von uns, sind von dieser Art Nachbarschaft ausgegrenzt. Da hilft es nur, wie früher mal zu klingeln und zum Beispiel zu fragen, ob der- oder diejenige Hilfe beim Einkauf oder bei anderen Erledigungen gebrauchen kann.

Quelle: www.smarticular.net

20. April 2017
von habito
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Verschwendung – Wirtschaft braucht Überfluss

Verschwendung – Wirtschaft braucht ÜberflussSparen, streichen, geizen – davon reden heute alle. Nicht nur in der Politik und in den Unternehmen haben phantasielose Buchhalter und Controller die Macht übernommen.

Das ist eine Sackgasse, sagt der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter – mehr Wohlstand, Fortschritt und Glück ist nicht das Produkt von Knapsen und Knausern, sondern war in der Geschichte schon immer die Folge verschwenderischen Handelns. Wer nichts sät, wird nichts ernten. Von nichts kommt nichts.

Verschwendung ist gut – sie ist produktiv, sie ist erfinderisch und sie ist natürlich. Seit Milliarden von Jahren handelt die Evolution verschwenderisch. Wir sind das Produkt dieser natürlichen Vielfalt. Märkte funktionieren von jeher auf der Basis eines verschwenderischen Angebots und einer vielfältigen Nachfrage. Ein Einheitssortiment zum Einheitspreis ist bloß der Traum aller Einfältigen, die Gesellschaft und Wirtschaft mit ihrem Sparwahn überziehen. Dabei ist Verschwendung die Grundlage von Kapitalismus und Kultur.

Wer verschwendet, nützt anderen – tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes. Wolf Lotter erteilt den Geizhälsen, Neidern, Sparaposteln und Kostendrückern eine klare Absage. Er feiert die grandiosen Verschwender, die spendablen Gönner und alle, die fröhlich nach der Devise leben: Leben und leben lassen. Oder anders gesagt: Genug kann nie genügen.

Pressestimmen:

Financial Times Deutschland, 28. Juni 2006: „Lotter schreibt geistreich und kurzweilig, brillant unerwartet und überbordend gebildet. Er verschwendet Wissen, Worte und Geschichten, zeigt die Vielfalt seiner Argumente und geht so – im Sinne des Autors – mit gutem Beispiel voran. Von Apostel Paulus über Augustinus, Napoleon, Max Weber, Henry Ford bis zu Franz Müntefering lässt Lotter so ziemlich alle auflaufen, die den Einheitskapitalismus geprägt, beschreiben oder verdammt haben.“

Werner Tiki Küstenmacher, 19. April 2006: „Es gibt wenige deutsche Autoren, die sich mit „simplify your life“ kritisch und intelligent auseinandergesetzt haben. Einer, der es in herausragender Weise getan hat, ist der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter, Mitgründer der großartigen Zeitschrift Brand eins. Er hat ein Buch geschrieben, dass ich zur Zeit lese und das mich sehr fasziniert. Es heißt Verschwendung …“

ca. 240 Seiten, Hardcover – 3-446-40035-4 – € 19,90 (D) – € 20,50 (A) – SFR 36,00

Wolf Lotter, Jahrgang 1962, ist Wirtschaftsjournalist und Mitbegründer von brand eins. In seinen Artikeln geht es vor allem um die Zusammenführung von Wirtschaft und ganz normalem Leben – der persönlichen Ökonomie also – und um die Weltfremdheit vieler, die Wirtschaft betreiben. Als Kommentator ist er für zahlreiche deutschsprachige Medien und Rundfunkanstalten tätig.

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27. Oktober 2016
von thobit
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GravityLight – Licht aus Schwerkraft

GravityLight ist eine Lampe, die keinen Stromanschluss oder Brennstoff braucht. Die Energie, die diese Lampe zum Leuchten bringt, ist überall auf unserem Planeten endlos und kostenlos verfügbar – die Schwerkraft (Gravitation).

Diese Lampe nutzt das gleiche Prinzip wie alte Stand- oder Kuckucksuhren. Ein Gewicht, an eine Schnur gehängt, wird angehoben, und wenn es losgelassen nach unten strebt, dreht die Schnur einen Dynamo, der Leuchtdioden mit Strom versorgt.

9. August 2016
von thobit
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Ist Nachbarschaft heute noch möglich?

NachbarschaftDie Antwort auf die im Titel gestellte Frage ist ohne Umschweife: Ja. Menschen sind soziale Wesen. Ohne in soziale Beziehungen eingebettet zu sein, könnten sie weder materiell noch psychisch überleben. Soweit es sich um informelle Beziehungen handelt, beruhen sie auf Verwandtschaft, Freundschaft oder auf räumlicher Nähe. Letztere nennt man Nachbarschaft. Aber welche Qualität diese sozialen Beziehungen annehmen und welche Rolle sie spielen, ist historisch wandelbar (Walter Siebel in dem sehr empfehlenswerten Buch Nachbarschaft)

Gebundene Ausgabe: 244 Seiten
Verlag: Callwey, G (28. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3766718177
ISBN-13: 978-3766718174

8. August 2016
von thobit
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Nachbarn

Nachbarn sind Leute, von denen wir möglichst wenig mitbekommen wollen. Was geschieht, wenn man einfach mal bei ihnen klingelt?

Lena Steeg hat es getan ()

http://www.zeit.de/2016/28/nachbarn-kennenlernen-wohnhaus-stadt/komplettansicht

26. Juli 2016
von thobit
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Das Gemüsebeet fürs Wohnzimmer

Das Massachusetts Institute of Technology MIT hat ein Ökosystem entwickelt, mit dem Sie zu Hause täglich frische Vitamine ernten können.

Aquaponik heißt das Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen in Hydrokultur verbindet. Ein Beispiel dafür ist das Projekt Tomatenfisch vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin.

Ein paar Nummern kleiner hat das GROVE-Laboratorium dieses System jetzt fürs Wohnzimmer passend gemacht.

http://grovelabs.io/product